Tai Chi

 

 

( Mitglied / Member der International Qigong Alliance ) 

( Fachbeirat / Advisory Board Member der International Shaolin Yangsheng Fa Association / Schweiz )

 

Das Tai - Chi ( oder auch Tai - Chi Chuan ) trainiert Muskeln, Sehnen und Gelenke auf schonende und sanfte Art. Die dabei praktizierte aufrechte Haltung des Körpers fördert die Vertiefung der Atmung, die sich wiederum beruhigend auf das Nervensystem auswirkt. Bei der Ausführung von Tai - Chi werden komplexe Bewegungsabläufe ausgeführt, die die volle geistige Konzentration erfordern. Durch diese Aufmerksamkeit auf die Bewegung können andere, störende Gedanken ausgeschaltet werden. Die dabei erzeugte Innere Ruhe und Harmonie kann der Praktizierende im Alltagsleben fortwirken lassen.

Insgesamt sind ca. 20 verschiedene Tai Chi - Stile bekannt. Genauere Überlieferung der Techniken gibt es seit Chen Wang Ting ( 1597 - 1664 ). Er ist der Begründer des auch heute noch bestehenden CHEN STIL. Alle anderen heute bekannten Stile haben sich aus diesem Stil entwickelt. Weitere kekannte Stile sind der YANG STIL, WU STIL oder der LEE STIL.

Die verschiedenen Formen haben eine festgelegte Reihenfolge von Techniken, die je nach Stil in Länge und Ausführung variieren können.

Anfangs wurde das Tai - Chi als “ langes Boxen “ bezeichnet. Die Bezeichnung “SCHATTENBOXEN “ hat sich bis heute erhalten. Wir finden nicht selten auch die Bezeichnung TAI CHI CHUAN statt des Tai - Chi. Die Silbe “CHUAN “ bedeutet “ Faust “ und weist darauf hin, das Tai - Chi im Gründe genommen eine Schule der Kampfkünste ist. Da aber heute mehr der Aspekt der Bewegungsmeditation im Vordergrung steht, wird diese Silbe meist weggelassen.

 

 

Qi Gong

 

Qi - Gong kann als “ Arbeit mit der Lebensenergie “ bezeichnet werden. Es gilt heute als Sammelbergiff für heilgymnastische Übungen. Die verschiedenen Richtungen und Ausführungen werden heute auch immer mehr in der westlichen Welt bekannt und ausgeübt. Grundlage des Qi - Gong ist das sogenannte CHI , welches körpereigene Energien durch das System der Meridiane wie ein Netzwerk durch den Körper leiten. Diese Meridiane sind auch Grundlage der sogenannten TCM ( traditionelle chinesische Medizin ). Das Wort GONG kann mit Üben und kultivieren übersetzt werden.

 

 

Im Qi Gong gibt es 4 verschiedene Hauptrichtungen:

1. Heilendes Qi Gong

2. Qi Gong zur Gesundheitsförderung und Prävention

3. Qi Gong zur Erleuchtung

4. Qi Gong für die Kampfkünste

 

In China, dem Ursprungsland, wird das Qi Gong seit Jahrtausenden praktiziert und sowohl in der Medizin, Religion und in den Kampfkünsten eingesetzt.

Ziele des Qi - Gong:

- Bewahrung der Gesundheit

- Schulung der Körperwahrnehmung

- Steigerung des Wohlbefindens

- Stärkung der Konstitution

- Erhöhung der Konzentrationskraft

- Das Verständnis für die Kampfkünste vertiefen

- Dem allgemeinen Altersprozess entgegen zu wirken

- Beweglicher werden

- Das wahre Selbst zu erkennen

Auswirkungen des Qi - Gong:

- Der Körper wird geschmeidiger und beweglicher

- Steigerung der Vitalität und Lebensfreude

- Vertiefung und Verbesserung der Atmung

- Körper, Geist und Seele sind im Einklang